Meinen ersten Kooikerhondje habe ich hier bei mir ganz in der Nähe beim Einkaufen gesehen. Zu der Zeit gehörten meine Collie-Hündin und meine Flat-Coated-Retriever-Hündin zu unserem Rudel und ich war mir sicher, sollten beide irgendwann einmal über die Regenbrücke gegangen sein, könnte ich mich für das Kooikerhondje näher interessieren. Dann, Jahre später, bei einem Besuch der Spezial-Rasse-Hundeausstellung des DCK in Bramsche, habe ich mich vollends in diese wunderbare Rasse verliebt.

 

In meiner Zucht lege ich großen Wert auf eine hohe Ahnenvielfalt. Meine Hündin Ayla hat auf 6 Generationen gerechnet einen Inzuchtkoeffizient von 0,000% und ihr Ahnenverlustkoeffizient ist 100%. Das bedeutet, es sind 62 verschiedene Hunde in ihrem Stammbaum enthalten.

Um Einblick in den Verwandtschaftsgrad der Hunde und deren möglichen Erberkrankungen zu erhalten, steht mir als Züchterin im DCK, eine Datensammlung zur Verfügung. Mithilfe dieser speziellen Software, welche zusätzlich mit den Daten von dem VHNK ( Vereniging Het Nederlandse Kooikerhondje ), dem holländischen  Kooikerhondje-Zuchtverein regelmäßig aktualisiert wird, treffe ich meine Zuchtrüden-Wahl. 

 

 

Wie jede andere Hunderasse auch, hat das Kooikerhondje seine rassetypischen Defekte. 

Untersuchungen auf die Erbkrankheiten von Willebrand (VWD) und die erblich bedingte nekrotisierende Myelopathie (ENM), sowie eine Augen-, Zahn-, und Patella-Untersuchung sind für eine Zuchtzulassung erforderlich.

Eine weitere Erbkrankheit ist die Polymyositis. Um das Risiko der Nachkommen diese Krankheit zu bekommen möglichst gering zu halten, bietet der holländische Kooikerhondje Verein (VHNK) seit kurzem die Möglichkeit an, eine Verpaarung auf das Risiko hin zu testen.

Somit schaffe ich eine gute Basis für ein hoffentlich langes gesundes Hundeleben. 

 

 

 

 

 

In unserem Haus kommen die Kleinen auf die Welt und verbringen dort ihre ersten Lebenswochen. So lernen die Welpen Alltagsgeräusche wie z.B. Kochen in der Küche, Staubsauger, Fernseher,  das Telefon und vieles mehr kennen.


Mit etwa drei Wochen zeigen wir den Welpen auch die Welt außerhalb der Wurfkiste. Mit vier Wochen können die Kleinen, die ersten Ausflüge in unseren Garten unternehmen. Der Welpenspielgarten ist zum Teil überdacht und erhält von uns  zusätzlich viel Spielzeug, welches nach Bedarf gewechselt wird.

Mit ca. 9 Wochen sind die Welpen bereit für ihr neues Zuhause und können von ihren neuen Besitzern abgeholt werden.

Jeder Welpe ist bei der Abgabe entwurmt, gechipt, hat ein DNA-Profil nach ISAG, hat seine erste Impfung erhalten und besitzt einen EU-Impfausweis. Die Ahnentafel wird dem Besitzer etwas zeitversetzt übergeben.